Welche Kabinenlage ist die beste, um nicht seekrank zu werden?

Grundsätzlich ist für Passagiere, die leicht dazu neigen, seekrank zu werden, eine Position auf dem Schiff am besten, in der die Wellenbewegung am schwächsten wahrnehmbar sind. Und zwar ist dies der Schwerpunkt beziehungsweise Rotationspunkt, um den sich ein Schiff dreht und neigt, wenn Wellen auf das Schiff treffen. Dabei kann man sich das Schiff als eine Art Wippe vorstellen. Während sich ein Punkt auf einer Wippe vorne sowie hinten am stärksten auf und ab bewegt, ist ein Punkt in der Mitte verhältnismäßig starr. Hier ist auch bei den meisten Schiffstypen die beste Position für eine Kabine, um möglichst nicht seekrank zu werden. Letztlich spielt aber auch Wellenrichtung und Fahrtgeschwindigkeit eine Rolle. Bei schnelleren Ausflugsbooten mit verhältnismäßig hoher Fahrtgeschwindigkeit, auf das von vorne die Wellen treffen, kann eine Position weiter hinten ratsam sein.

Zudem kann eine Kabine mit Meerblick oder gar Balkon von großem Vorteil sein. Ein Blick nach außen auf das Meer ermöglicht einen Bezug zu den auftretenden Schwankungen und erleichtert dem Gehirn die Verarbeitung. Auch kann die frische Meeresluft am Balkon wohltuend sein. Jedoch liegen Kabinen mit Meerblick und Balkon auf der Außenseite des Schiffes, was stärkere Bewegungen bedeutet. Hier wiederum ist eine möglichst zentral dem Rotationspunkt nahe gelegene Innenkabine verträglicher.

Für diejenigen, die noch nie eine Nacht an Bord verbracht haben beziehungsweise noch nie auf einem Kreuzfahrtschiff in der Kabine geschlafen haben, sei noch hinzugefügt, dass auf dem Bett Liegen die Symptome von Reiseübelkeit lindert. Im Liegen muss der Körper keine Balance halten. Außerdem wird auch der Kreislauf weniger belastet. Wenn einem vom Seegang übel wird, kann man dadurch möglicherweise leichter die Zeit überbrücken bis Reisemedikamente zu wirken beginnen.

Nichtsdestotrotz ist die Kabinenlage gerade auf einem Kreuzfahrtschiff normalerweise nicht so übermäßig relevant. Stärker ist der generelle Einfluss des Seegangs und der Wellen. Von daher sollte die Position auch nicht überbewertet werden. Zudem gibt es ausreichend alternative Möglichkeiten, um die Wahrscheinlichkeit auf Seekrankheit zu reduzieren.

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Foto Schiff

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